Muffins mit frischen Cranberries

Es ist die Zeit für Muffins mit frischen Cranberries – meine absolute Lieblingsvariante. Die Säure der Cranberries spielt mit der Süße der Muffins und macht die Cranberry-Muffins zu einem sensationellen Geschmackserlebnis.

Zur Cranberry-Zeit, ein paar Wochen lang im Herbst, gibt es sie frisch und ungezuckert, so wie sie vom Feld im Nordosten der USA kommen. Geerntet werden sie übrigens, indem die Felder geflutet und die aufschwimmenden Beeren dann einfach abgefischt werden.

Muffins gibt es bei uns inzwischen in jeder Bäckerei. Leider sind diese Muffins aber oft weit entfernt von dem luftig-lockeren Mini-Kuchen, den man in den USA als Muffin bekommt – nicht in Schnellrestaurants, aber am Land, wo traditionelle, amerikanische Hausmannskost noch hoch gehalten wird.

Mit der richtigen Teig-Konsistenz wie der Muffin fluffig und locker.
Mit der richtigen Teig-Konsistenz wie der Muffin fluffig und locker.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach, einen fluffigen Muffin zu backen. Der Trick ist, den Teig nicht so lange zu rühren, bis er ein glatter Rührteig ist. Vielmehr muss ein guter Muffin-Teig noch richtig klumpig sein. Man sollte nur so lange (von Hand) rühren, bis trockene und flüssige Zutaten sich gerade so miteinander verbunden haben. Kommen am Ende noch die Cranberries dazu, hört man sogar noch früher mit dem Rühren auf, weil der Teig sich durch das Unterheben der Früchte ja noch weiter verbindet.

Eine schöne Variante des Rezepts: Zusätzlich eine Handvoll Walnüsse oder Pecans, grob gehackt, ergänzen die Cranberries sehr gut.

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Cranberry-Muffins mit frischen Cranberries

Gericht Gebäck
Länder & Regionen USA
Keyword Cranberries, Muffin
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Arbeitszeit 40 Minuten
Portionen 12 Stück
Autor Franz

Zutaten

  • 260 g 550er-Weizenmehl
  • 100 g Zucker
  • 10 g Backpulver (= ca. 3 gestr. TL)
  • 5 g Salz (= ca. 1 gestr. TL)
  • 1 Ei
  • 180 ml Milch
  • 80 ml neutrales Öl (z.B. Sonnenblume)
  • 2 Prisen Zitronenschalen-Abrieb (nicht zuviel, sonst überdeckt der Zitronengeschmack die Cranberries)
  • 200 g frische Cranberries

Zubehör

Anleitungen

  1. Backofen bei Ober-/Unterhitze auf 200 Grad vorheizen

  2. Förmchen auslegen

    Muffin-Blech mit Papier-Muffin-Förmchen auslegen (oder sehr gut ausfetten, auch an den Rändern)

  3. Cranberries halbieren

    Cranberries mit einem scharfen Messer einzeln halbieren (es geht dabei nicht um die Größe; ganze Beeren platzen beim Backen). Dabei evtl. matschige Cranberries aussortieren

  4. gschnittene, weitgehend entkernte Cranberries

    in einer Schüssel kräftig schütteln (oder im Thermomix im Rückwärtslauf mit dem Schmetterling 5 Sekunden / Stufe 2 mit Messbecher), um die kleinen Kernchen herauszuschütteln. Die Kernchen stören im Muffin nicht sonderlich, aber es ist trotzdem angenehmer, wenn man die Menge der Kernchen etwas reduziert.

  5. Mehl, Zucker, Salz und Backpulver gut vermischen (im Thermomix: 10 Sekunden / Stufe 5 mit Messbecher), dann in eine mittelgroße Schüssel umfüllen

  6. Ei, Milch, Öl und Zitronenabrieb gut verschlagen (im Thermomix: 10 Sekunden / Stufe 7 mit Messbecher)

  7. Teig muss klumpig sein!

    Flüssigkeit zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Esslöffel vorsichtig verrühren, bis sich die Zutaten gerade so verbunden haben. Der Teig muss klumpig sein und darf noch kleine Stellen mit trockenem Mehl haben. Wichtig: lieber zu wenig als zu viel rühren.

  8. Cranberries vorsichtig unterheben

    halbierte Cranberries dazu geben und vorsichtig unterheben, sodass sie gut verteilt sind. Wichtig: dabei den Teig nicht zu sehr durchrühren (siehe vorheriger Schritt)

  9. in die Muffinformen füllen

    Teig sofort gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen und direkt in den vorgeheizten Backofen schieben.

  10. nach 20 bis 25 Minuten Backzeit

    Backzeit: ca. 25-30 Minuten, bis die Muffins oben goldbraun sind.

  11. fertig ...

    Muffins herausnehmen und 20 Minuten in der Form abkühlen lassen, erst dann herausnehmen und am Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

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2 Kommentare auch kommentieren

  1. Nina sagt:

    Wow, sieht richtig gut aus! Kann ich mir super als Nachspeise beim Weihnachtsmenü vorstellen. Mit einer Kugel Zimteis harmoniert das sicher gut.

  2. Franz sagt:

    @Nina: Gute Idee! Als Variation schmeckt übrigens auch sehr gut, noch eine Handvoll grob gehackte Walnüsse (oder Pecans) in die Muffins zu geben.

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