Bärlauch-Spätzle

Ein Ei auf 100 g Mehl lautet die Faustregel meiner schwäbischen Mutter für Spätzleteig. Und daran halte ich mich natürlich auch bei den Bärlauch-Spätzle. Der Bärlauch peppt den Geschmack der Spätzle noch etwas auf. Die Spätzle sind sowohl eine tolle  Beilage zu einem Fleischgericht oder auch als schönes Hauptgericht, z.B. in Form von Kasspatzn.

Bärlauch-Spätzle
Bärlauch-Spätzle
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Bärlauch-Spätzle

Zubereitungszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 50 g Bärlauch
  • 5 Stück Eier
  • 500 g Mehl, Weizen 550 (alternativ: Spätzlemehl, doppelgriffiges Mehl/Wiener Griessler, 630 Dinkel)
  • 1 TL Salz
  • 50 g Milch
  • 150 g Wasser

Anleitungen

Spätzle-Teig

  1. Bärlauch zerkleinern

    Bärlauch grob zerschneiden und samt Stielen in den Mixtopf geben. 10 Sekunden / Stufe 6 (mit Messbecher) zerkleinern und mit einem Spatel zusammenschieben. Ggfs. nochmals 5 Sekunden / Stufe 5 dazugeben, bis alle Blätter zerkleinert sind.

  2. alle Zutaten dazugeben und zu einem Teig verarbeiten

    Eier, Mehl, Salz, Milch und Wasser zum Bärlauch in den Mixtopf geben und 2:30 Minuten / Teigknetstufe zu einem Teig verrühren.

Spätzle kochen

  1. fertiger Spätzle-Teig

    Ggfs. den Teig in eine Schüssel umfüllen (ich habe zwei Portionen gemacht, außerdem lässt sich der Teig aus der Schüssel besser mit einem Schöpflöffel portionsweise weiterverarbeiten)

  2. Spätzle "hobeln"

    Wasser in einem großen Topf mit etwas Salz zum Kochen bringen und mit einem Spätzle-Hobel / Spätzle-Sieb (bei mir die Spätzleria von Tupperware) portionsweise den Teig in das kochende Wasser "hobeln".

  3. Spätzle kochen lassen

    Spätzle kurz im kochenden Wasser ziehen lassen. Wenn sie schwimmen, sind sie fertig. Mit einem Sieblöffel aus dem Wasser nehmen und weitermachen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Hinweis: Die obige Menge ist für 4 Personen als Hauptgericht gedacht. Als Beilage genügen 300 g Mehl und entsprechend die übrigen Zutaten reduzieren. Ich habe in den Fotos die doppelte Teigmenge gemacht (in zwei Durchgängen), da ich die Spätzle gerne portionsweise einfriere.

Der Teig soll übrigens nicht zu flüssig sein, sondern schön zähflüssig.

der Teig muss zähflüssig sein
der Teig muss zähflüssig sein

Tipp: Das Schaben der Spätzle vom Brett will gelernt sein und bedarf einiger Erfahrung. Im Handel gibt es verschiedene Gerätschaften zum Spätzle machen. Es gibt Spätzle-Hobel und Spätzle-Pressen. Ich bevorzuge ein Spätzle-Sieb, in meinem Fall die Spätzleria von Tupperware. Es gibt aber auch von anderen Herstellern ähnliche Spätzle-Siebe.

Als Beilage könnt ihr die Spätzle einfach in Butter in der Pfanne schwenken und – wer möchte – mit geriebenem Parmesan bestreuen. Als Hauptgericht schichtet die Spätzle abwechselnd mit geriebenem Käse nach Wahl in eine Auflaufform und im Ofen bei 180° Grad ca. 20 Minuten aufwärmen und den Käse schmelzen lassen. Als Käse empfiehlt sich eher eine geschmacklich kräftigere Sorte wie beispielsweise Bergkäse oder Romadur bzw. eine Mischung aus mehreren Käsesorten.

Auf Vorrat gekocht, empfiehlt es sich die Spätzle gleich nach dem Kochen mit kaltem Wasser abzuspülen, damit sie nicht zusammenkleben.

Ihr könnt natürlich den Bärlauch auch durch andere Kräuter austauschen. Und ohne Bärlauch habt ihr mit diesem Rezept normale Spätzle.

 

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